Das Tokina ATX 60-120 2.8 ist als Portrait Objektiv von Tokina beworben worden
http://jfcampbell.us/photo/tokina.htm
und ist in Bezug auf Haptik und Verarbeitung in der TOP Class alter manueller Objektive. Bei Vintage Objektiven gibt es viele Festbrennweiten, die auch heute noch gut mithalten können. Kann sich das Schiebezoom von Tokina hier einreihen?
Der erste Eindruck sagt JA!
Der Focusgang läuft perfekt gedämpft und extrem präzise, der Schiebezoom-Mechanismus ist bei diesem Objektiv auf der Spitze seiner Entwicklungphase gewesen und macht auch heute noch einfach Spass. Aber auch optisch hat das Objektiv einiges zu bieten.
Es eignet sich auch ausgezeichnet auch für Detailaufnahmen, aufgrund seiner Makroeigenschaften im Zusammenspiel mit einem Zwischenring.
Ich adaptiere das Objektiv an einer Crop-System Kamera, der FUJI-X Reihe und kann somit mit normalen Adapter das 50-120mm zu einem 75-180mm 4.0 machen, oder adaptiert an einen Lensturbo zu einem 54-130mm 2.8., somit wird es für mich zu einem 50-180mm 2.8-4.0, mit Makrofunktion in Verbindung mit MCEX13.
Das Bokeh zeigt bei Offenblende an den Rändern Katzenaugen an den Rändern. Dies muss kein Nachteil sein, sondern ist Geschmacksfrage. 
Der Schärfe / Unschärfe -Übergang ist sowohl vor wie hinter dem Focus sehr harmonisch und weich.

Die Schärfe, Kontrast und Detailzeichnung sind bei Offenblende ist schon gut brauchbar.
Es macht einfach Spass mit dem Objektiv zu arbeiten, gerade weil es keinen Autofocus hat und das manuelle Scharfstellen und die Flexibilität mittels Zoom und ausreichend grosser Blende von 2.8 sehr hoch ist.
Die Bilder sind nach meinem Geschmack in Lightroom bearbeitet. Die Farbbilder sind im Porta Vintage Look präsentiert.
Wie gut das Objektiv sich gegen ein TOP modernes Zoom schlägt, zeigen die beiden folgenden Bilder:
Das eine Bild wurde mit dem Fujinon XF 50-140 2.8 bei 129mm und F2.8 gemacht, das andere mit dem Tokina ATX bei 120mm adaptiert an einer Fuji X-T1.  Klar erkannt man Unterschiede, aber doch erst auf den zweiten Blick.
Beide Bilder sind unbearbeitet, so dass man den Tick Schärfe und den Nachteil bei chromatischen Aberrationen beim Tokina in der Nachbearbeitung wahrscheinlich  fast ausgleichen könnte.
Das Bokeh, ist wirklich kaum unterscheidbar.
Man kann mit diesem Objektiv wirklich wunderbar Stimmungen zaubern un ich freue mich schon auf die ersten Portraitbilder damit.
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Thank you!

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